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GESCHICHTE

Die Entwicklung des Theaterwesens in Zirl

Wie so viele Tiroler Orte verfügt Zirl über eine lange Theatertradition. Im 18. Jahrhundert lassen sich erstmals Aufführungen religiöser und auch weltlicher Stücke nachweisen. Die Zirler Pfarrchronik nennt eine Darstellung von Christi Abendmahl 1755, ein Stück über Anderl von Rinn 1766 (gelobt gegen neuerliche Feuersbrünste); 1772 und 1789 dürften weltliche Schauspiele aufgeführt worden sein, 1796 wurden das Beben des Johannes von Nepomuk und die Erzählung vom ägyptischen Josef auf die Bühne gebracht und 1792 das des Heiligen Martinus.

Der rein religiöse Zweck (der Reinertrag floss der Kirche zu) scheint bei den Darstellern der damaligen Zeit nicht immer im Vordergrund gestanden zu haben. So beklagt die Pfarrchronik Missstände, die ihre Wurzeln im Theaterspielen hatten. Sie beschuldigt die am Theater Beteiligten, über dem Theaterspielen und Probieren, aber auch über Wein, Weib und Gesang ihre Arbeit und ihre Familien vergessen zu haben. Einmal sei das Theaterspielen sogar ganz verboten worden, da die Leute mit Theaterkleidung auf die Felder und Äcker gingen.

Dass die Stücke immer weltlicher wurden, ist hinlänglich bekannt, und die Kirche hatte ihre liebe Not mit Versuchen, Dinge auf die Bühne zu bringen, die in religiöser Hinsicht nicht einwandfrei waren. So wollten 1830 junge Burschen spielen, sie wurden aber vom Kurat und vom Gemeindeausschuss daran gehindert, obwohl sie mit dem Geld die neu angeschaffte Schutzengelstatue bezahlen wollten.

Ob, und was im späteren 19. Jahrhundert auf dem Gebiete des Theaters in Zirl geschah, ist nicht mehr bekannt.

1901 schlossen sich jedoch spielfreudige Zirler zu einer Gruppe zusammen, und seither wird fast kontinuierlich gespielt. Damals scheint es sich um eine Aktivität innerhalb des Katholischen Arbeitervereins gehandelt zu haben, wobei aber nicht alle Spieler diesem angehört haben müssen, denn man weiß von einigen Mitgliedern der Gruppe, dass sie selbstständig waren (Bauern, Wirtschaftstreibende). Die Spielleitung oblag vor allem vor dem Ersten Weltkrieg den jeweiligen Kooperatoren, während sich in der Zwischenkriegszeit primär die Brüder Franz und Hermann Riedl um das Theater annahmen.

Vor 1918 wurden sehr viele patriotische Stücke gespielt ("Andreas Hofer", "Der Tharerwirt von Olang"), was mit der allgemeinen Einstellung und Stimmung, aber auch mit dem Hundertjahrjubiläum der Befreiung Tirols von den Franzosen zusammenhängen dürfte. Es wurden aber auch "Die Räuber vom Glockenhof" und "Elisabeth von Thüringen" gespielt.

1906 wird im "Tiroler Verkehrs- und Hotelbuch" als eine der Attraktionen von Zirl auch ein Dilettantentheater genannt. Gespielt wurde vor allem im Gasthof "Steinbock".

1927 errichtete der Gasthof "Post" eine Bühne, die von den Mitgliedern der Theatergruppe in Eigenregie ausgebaut wurde. Es handelte sich dabei um eine Zugbühne, damals für eine Dorfbühne revolutionär Neues (um das man heute noch die Theatergruppe beneiden könnte). Billig war die Sache auch nicht gerade; so mussten zwei Theaterbegeisterte (Balthasar Suitner und Johann Kapferer) für ein Darlehen von 10.000.– Schilling bürgen. Eröffnet wurde die neue Bühne dann mit den "Räubern vom Glockenhof", für die die Zirler eine ganz besondere Vorliebe gehabt haben müssen.

1947 schlossen sich wiederum spielfreudige Zirler (zum Teil erfahrene Spieler aus der Zeit vor dem Kriege) zu einer Theatergesellschaft zusammen.

Von 1947 bis 1952 war Franz Riedl wieder für die Spielleitung verantwortlich. Unter seiner Regie wurden Stücke wie "Die Salonbäuerin", "Der Burggeist von Fragenstein", "Im weißen Rössl", "Am Tage des Gerichts", "Der Gmoalump" und die "Unterirdischen Mühlen" zur Aufführung gebracht. Bis 1954 inszenierte Benjamin Flöß (unter anderem den "Tatzlwurm", den "Amerikaseppl" und die "Junggesellensteuer"), dann übernahm Rudolf Kapferer die Spielleitung ("Der Hof am Abgrund", "Der Goldbauer") bis 1955. Für "Der Müller und sein Kind" konnte noch einmal Franz Riedl für die Regie gewonnen werden. Er verstarb dann am Tage der Generalprobe. Von 1955 bis zur unfreiwilligen Pause führte wieder sein Bruder Hermann Riedl Regie.

Bis 1955 konnte diese Einrichtung dann benützt werden, ein Umbau bedeutete dann ihr Ende. So mancher Zirler erinnert sich noch gut an die Stücke, die sie in den Dreißigerjahren erfreuten: "Konradin, der letzte Hohenstauffer", "Der Burggeist von Fragenstein", "Der Tharerwirt von Olang", "Peter Siegmaier", "Die Räuber auf Maria Kulm", "Hurra, ein Junge!""Das weiße Rössl".

Nach der Machtübernahme durch das NS-Regime, die auch sämtliche Kassabücher und andere Aufzeichnungen konfiszierten und verbrannten, wurde diese kulturelle Aufgabe von der Partei übernommen, sozusagen "geschluckt". Die Partei bestimmte und bezahlte; und erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges konnte wieder Theater gespielt werden, weil einige das Bedürfnis dazu verspürten und weil andere sich das Resultat dieser Bemühungen ansehen wollten.

1956 kam es dann zur Vereinsgründung. Paradoxerweise stand bereits ein Jahr nach Vereinsgründung keine bespielbare Bühne mehr zur Verfügung. Spielorte nach der Bühne in der "Post" waren wieder der "Steinbock" und der Gasthof "Goldener Löwe".

1959, zur Hundertfünfzigjahrfeier der Schlachten am Bergisel, spielte man den "Tharerwirt von Olang", dann war wieder einmal eine längere Pause angesagt die bis 1966 dauerte.

1968 kehrte der Theaterverein dann in die "Post" zurück, allerdings auf eine winzige Bühne ohne allen technischen Raffinessen. Als man unbedingt mehr Platz brauchte, bauten Mitglieder des Vereins eine Art Vorbühne, die allerdings je nach Veranstaltungen im Saal immer wieder entfernt werden mußte.

Am 7. Dezember 1970 brach dort ein Brand aus, der neben der Bühne mit all ihren Einrichtungen auch persönliches Hab und Gut der Spieler vernichtete. Zudem gab es keine Feuerversicherung, da diese bei der Stillegung des Spielbetriebes 1957 abgemeldet worden war, und die Verantwortlichen es verabsäumt hatten, eine neuerliche Versicherung abzuschließen.

1971 fand der Theaterverein Zirl im eben erbauten Pfarrheim eine neue Heimat. Dank unseres damaligen Mitgliedes Rudolf Kapferer, war es durch seine Fürsprache im Pfarrkirchenrat möglich, dass wir den neuen Pfarrsaal für Theateraufführungen zu Verfügung gestellt bekamen.

Gerade in den Jahren nach dem Krieg und in den Jahren des Wiederaufbaues scheint das Theaterspielen eine besondere Funktion gehabt zu haben. Die Illusion auf der Bühne bot Spielern und Zusehern die Möglichkeit, für einige Zeit dem nicht gerade rosigen Alltag zu entfliehen. Das Publikumsinteresse war so groß, dass zuerst drei und schließlich sogar vier Stücke im Jahr auf die Bühne gebracht wurden. Zudem unterhielt der Theaterverein Zirl eine rege "Tourneetätigkeit" in den benachbarten Orten (Kematen, Inzing, Polling, Scharnitz).

In unserer Zeit der Unterhaltungselektronik und anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ist es um ein Vielfaches schwerer, sich ein Publikum zu erobern und zu halten. Auch ist das Interesse am Spielen selbst lange nicht mehr so groß. Früher drängten sich viele Dorfbewohner zum Spielen; heute, wenn sie merken, dass damit nicht nur Unterhaltung und Spaß, sondern auch Anstrengung, Konzentration und so manches Opfer verbunden sind, gibt so mancher bald auf.

Doch zurück zur Vergangenheit – 1966 begann eine sehr junge Gruppe unter Käthe Eschler, eine Reihe von Einaktern aufzuführen. Bald gesellten sich ihnen wieder ältere Spieler hinzu, doch der Großteil der Beteiligten war sehr jung. Regie führten dann noch Rudolf Kapferer, Karl Schatz, Josef Schneider, bis wieder für längere Zeit Rudolf Kapferer (von 1971 "Das unheilige Haus" bis 1977 "Der Meineidbauer") die Spielleitung übernahm. Für mehrere Jahre lag sie dann in den Händen von Mag. Pia Kapferer, ihr folgten wiederum Josef Schneider, Walter Corona, dazwischen versuchten sich Barbara Plattner, Margot Fritz und Anton Schatz in der Spielleitung.

Herausragende Stücke ab 1966 waren "Das unheilige Haus", "Der Burggeist von Fragenstein", "Der Meineidbauer", "Hurra, ein Junge!" und "Frau Pilatus", eine Art Passion, die jeweils im Abstand von fünf Jahren 1983 zum dritten Male auf die Bühne gebracht wurde. Besonderen Publikumserfolg verzeichnen die SpielleiterInnen mit ihren Ensemble immer wieder mit ländlichen Lustspielen und Schwänken. Ernstere und schwierigere Stücke würden sie wohl reizen, aber die Aussicht, vor einer halbleeren Zuschauerkulisse zu spielen, ist wenig reizvoll.

Von den Schwierigkeiten, die man heutzutage zu bekämpfen hat, war oben schon die Rede. Dazu kommt noch, dass Beruf und Familie den Mitgliedern des Vereines eigentlich immer weniger Zeit für das Theaterspielen lassen. Nur eine gehörige Portion Idealismus macht einen geregelten Spielbetrieb überhaupt möglich. Außerdem sind fast alle Mitglieder des Theatervereins Zirl – mehr oder weniger stark – auch noch bei anderen Vereinen und Korporationen engagiert (Schützenkompanie, Freiwillige Feuerwehr, Kirchenchor usw.), kommen also ihren gesellschaftlichen und kulturellen Aufgaben in der Gemeinde mehrfach nach. Dennoch finden sie Zeit, über die reine Spieltätigkeit hinaus noch andere Aktivitäten zu setzen.

So wurde im Rahmen der Gesamtrenovierung des Zirler Kalvarienberges dort das Bildstöckl "Das letzte Abendmahl" restauriert, man beteiligte sich rege an mehreren Aktionen zugunsten der Renovierung der Pfarrkirche Zirl (der Reinerlös der Erstaufführungen flossen ihr während der Dauer der Arbeiten zu; anlässlich der Österreichralley des ORF in Zirl übernahm der Theaterverein die Ausschank. Der Reingewinn ging wieder an die Kirchenrenovierung; mehrere Mitglieder betätigten sich sehr aktiv bei der Bausteinaktion des Heimatbundes Zirl.

Er nimmt alljährlich seinen Platz beim Dorfputz ein, und die SpielerInnen investieren Zeit und Mühe, um einzelnen Gruppen durch gesonderte Aufführungen Freude zu bereiten; so gab es mehrere Male Aufführungen von Weihnachtsstücken für den Krippenverein bei seiner Adventfeier, und zweimal wurden die Kinder von Martinsbühel zu Aufführungen ins Pfarrheim eingeladen.

Seit 1983 darf der Theaterverein Zirl das Gemeindewappen führen - eine besondere Form der Anerkennung durch die politische Gemeinde für die kulturellen und sozialen Leistungen des Vereines im Ort.

Anlässlich der Markterhebung 1984 wurde erneut "Der Burggeist von Fragenstein" im Rahmen einer Festveranstaltung zur Aufführung gebracht. Im Festzug am 23. Juni 1984 wurde vom Theaterverein das Zirler Wappen als Blumengesteck gezeigt. In der Sendung "Mikrofon im Dorf" mit Sepp Forcher wurden Szenen aus dem Theaterstück dargeboten.

Außerdem beteiligte sich der Theaterverein Zirl rege und bereitwillig bei allen Dorffesten und an den Pfarrfesten. Zudem wurde von den Mitgliedern des Vereins, das Probelokal aus- und umgebaut.

Eine Unterbrechung des Spielbetriebes und die Einstellung aller Aktivitäten erfolgte 1986. Es kam zu Auseinandersetzungen mit dem Inntaler Volkstheater unter der Leitung von Karl Schatz wegen gleichzeitiger Spieltermine. Leider ließ der Landesverband unter LV-Obmann Arnold jegliche Unterstützung vermissen, und so sah sich der Theaterverein Zirl 1987 gezwungen, aus dem Landesverband Tiroler Volksbühnen auszutreten.

Erfreulich ist jedoch der Aufwärtstrend in den Zuschauerzahlen seit 1988, wobei neben der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung durch die Medien auch die Teilnahme an der Ausstellung "Zirler Vereine stellen sich vor" mit Preisausschreiben und Umfrage einiges dazu beigetragen haben mag.

Im Jahre 1990 löste Walter Corona den langjährigen Obmann Josef Schneider (1972-1990) ab. Unter seiner Leitung erlebte der TVZ einen enormen Aufschwung.

1999 wurden aufgrund massiver Bemühungen seitens des Obmanns die langjährigen Unstimmigkeiten mit dem Landesverband - der mit Werner Kugler auch einen neuen Obmann hatte - begraben und so trat der TVZ wieder dem Landesverband Tiroler Volksbühnen bei.

Regelmäßig zweimal pro Jahr bringt der Verein ein Stück zur Aufführung. Besondere Lachschlager wie "Mama macht mobil", "Das rotseidene Höserl", "Sport ist Trumpf", "Sei doch net so dumm", "Der Bäckermeister Striezl", "Le Figaro und "Der dalkerte Bua" werden wohl noch vielen begeisterten Besuchern in Erinnerung sein.

1996 - war ein besonderes Jahr für den Theaterverein Zirl!

Man feierte das 40-jährige Bestehen des Vereines. Der Obmann gestaltete mit großem Aufwand liebevoll eine Festschrift und das Jubiläumsstück "Bleib cool, Mama!" war ein voller Erfolg. Zu diesem Anlass wurde auch eine moderne Lichtanlage angeschafft.

1999 gab es bei der Jahreshauptversammlung wieder Neuwahlen, wo sich einiges im Ausschuss veränderte. Ein nunmehr junges Team unter Obmann Walter Corona sorgt für frischen Wind im Vereinsleben. Als erstes wurde - basierend auf der Idee des Obmanns eine Neuerung betreffend der Mitgliedschaft eingeführt. Der TVZ besteht nunmehr aus "aktiven" und "fördernden" Mitgliedern. Man versuchte auch "ehemalige" Spieler wieder für eine Mitgliedschaft gewinnen zu können, was auch bei einigen guten Anklang fand.

2000 beschloss man, es einmal mit einem ernsten Stück "Die Roggenmühle" zu versuchen. Die Schauspieler, für die es eine große Herausforderung darstellte, glänzten in ihren Rollen. Leider musste man jedoch feststellen, dass das Publikum von heute lustige, humorvolle Stücke, den ernsteren vorzieht.

2004 wurde unser Dachverband "Landesverband der Tiroler Volksbühnen" aufgelöst. Aus den 3 Dachverbänden - LTV, Theaterservice und Figurentheater - wird im September 2004 ein neuer Dachverband "Theater Verband Tirol" (TVT) gegründet. Neuer Obmann wird Werner Kugler aus Telfs.

2006 feierte der Theaterverein Zirl sein 50-Jahr-Jubiläum! Zu diesem Anlass lud der Obmann alle ehemaligen und aktiven Mitglieder zu einem Festabend in den Pfarrsaal ein. Als Ehrengäste konnte er den Bürgermeister Hans-Peter Schneider und den Landesobmann des Theater Verband Tirol Werner Kugler begrüßen.Der Obmann konnte auch verdienstvolle Mitglieder auszeichnen: für 15jährige Mitgliedschaft wurden Elisabeth Peer und Werner Berger; für 20jährige Mitgliedschaft wurde Barbara Plattner und für 25jährige Mitgliedschaft wurde Anton Schatz mit einer Urkunde geehrt. Vom Theater Verband Tirol wurde Anton Schatz auch noch für sein 40jähriges Bühnenjubiläum ausgezeichnet.Das Theaterensemble spielte das neue Jubiläumsstück "FEURIO – Aufruhr im Spritzenhaus". Im Anschluss daran gab es noch ein reichhaltiges Buffet und bei einem gemütlichen "Theater-Huangert" wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Um unsere Mitglieder, ganz besonders diejenigen, welche sich aktiv an den Vorführungen beteiligen, ein bischen zu belohnen, veranstaltet der Theaterverein jährlich einen tollen Ausflug, der sich immer großer Beliebtheit erfreut. So fuhr man z. B. 1995 für 2 Tage nach Venedig, 1997 für 2 Tage zum Gardasee, 1999 für 5 Tage nach Paris, 2001 für 3 Tage in die Toskana, 2003 für 3 Tage nach Blumau und im Jubiläumsjahr 2006 für 4 Tage nach Rom!

Abschließend ist es mir als Obmann ein besonderes Anliegen festzuhalten, wenn von den "Spielern" die Rede ist, eigentlich immer sämtliche aktive Mitglieder des Vereins gemeint sind. Denn ohne Souffleuse, die Maske, die Kostüme, das Schankpersonal, den Lichttechniker, die Handwerker beim Bühnenbau und den Kassier an der Abendkasse und so manch anderem, der eine helfende Hand anbietet, blieben die Rädchen stehen, und nur das Zusammenwirken aller Beteiligter macht es möglich, dass in unserer Marktgemeinde Zirl weiterhin mit Liebe und Freude Theater gespielt werden kann.

Im Rahmen der feierlich gestalteten Generalversammlung im Dezember 2008 übergab unser langjähriger Obmann Walter Corona nach 18jähriger Tätigkeit sein Amt an Christian Salinger. Am 30. Juni 1990 hat Walter Corona das Amt des Obmannes offiziell von Josef Schneider übernommen und er kann stolz auf eine sehr erfolgreiche Vereinsführung in den all den Jahren zurückblicken. Unter anderem wurde unter seiner „Regie“ die Einteilung in aktive und fördernde Mitglieder eingeführt, die sich in all den Jahren sehr bewährt hat. Er wünscht seinem Nachfolger und dem Ausschuss alles Gute, viel Elan und Schwung, um weiterhin Laientheater auf doch recht hohem Niveau zu machen. Ihm wird als Dank und Anerkennung bei der Generalversammlung in feierlichem Rahmen die Ehrenobmannschaft verliehen.

Unser neuer Obmann Christian Salinger startete dann sogleich mit einem „Experiment“ – im Frühjahr 2009 wurde erstmals eine Sketch-Show aufgeführt. Im September fand der alljährliche Vereinsausflug statt – dieser führte uns im Andreas-Hofer-Gedenkjahr auf dessen Spuren ins Hofermuseum nach St. Leonhard im Passeiertal mit Einkehrschwung beim Sandwirt. Nach dem anschließenden Aufenthalt im Wellnesshotel „Schneeberg“ im Ridnauntal und einer Besichtigung der Bergbauwelt Ridnaun-Schneeberg, wo wir eindrucksvoll die schwere Arbeit der Knappen damals nachverfolgen konnten, ging es am 2. Tag über Sterzing und einem gemütlichen Abendessen in Gossensass wieder nach Hause. An unserem diesjährigen Ausflug haben 28 Mitglieder teilgenommen.

Am Spielplan im Herbst 2009 stand das ländliche Lustspiel „Die Besenhex“. Dies fand großen Anklang bei unserem Publikum, somit waren alle unsere Vorstellungen gut besucht. Mit der Generalversammlung, welche am 12. Dezember 2009 im Restaurant Schlossbach stattfindet, werden wir das heurige Vereinsjahr beschließen. Im kommende Jahr werden wir auf jeden Fall noch unsere Frühjahrsvorstellungen im Zirler Pfarrheim abhalten können, danach steht uns laut derzeitigem Wissenstand diese Einrichtung aufgrund der Neu- bzw. Umbauten als Spielstätte nicht mehr zur Verfügung. Wir sind jedoch bereits dabei, nach Übergangslösungen zu suchen.

2010 konnten wir – wider Erwarten – doch noch im Pfarrsaal Theater spielen und so führten wir die Stücke „Zwoa harte Nüss“ im Frühjahr sowie „Die Gedächtnislücke“ im Herbst auf. Am 18. und 19. September 2010 fuhren wir anlässlich des jährlichen Ausfluges nach OÖ ins Mühlviertel. Dies war ein sehr lustiger Ausflug und bei den Stichwörtern „Schmugglerpfad“, „Gerichtsverhandlung“ und „Wikinger-Schiff“ wird dieser Ausflug bei manchen lustige Erinnerungen wecken.
Bei der Generalversammlung für das Vereinsjahr 2010 wurde unseren treuen Mitgliedern Elisabeth Rendl und Hermann Lackner feierlich die Ehrenmitgliedschaft überreicht. Der Theaterverein zählt somit 6 Ehrenmitglieder – davon 2 Ehrenobmänner (Josef Schneider, Walter Corona). Weiters wurde unser Obmann Christian Salinger für 25jährige Mitgliedschaft geehrt.

Am 09. April 2011 mussten wir nach 39 Jahren (!) unser Probelokal im Pfarrheim räumen! Unsere Requisiten konnten wir in einem geeigneten Lagerraum im s'Zenzi unterbringen. Da wir ab sofort „heimatlos“ bzw. auf der Suche nach einer Spielstätte waren, gab es im Jahr 2011 keine Aufführungen.

Der Ausflug am 29. und 30. Oktober 2011 führte uns nach Südtirol zum Törggelen (ua. Besuch des Ötzi-Museums in Bozen, Besichtigung des Filmdrehortes in Mals für den Andreas-Hofer-Film „Freiheit des Adlers“).

Bei der Generalversammlung am 25. November 2011 wurden bei den Neuwahlen alle Mitglieder des Vorstandes und des Ausschusses einstimmig wiedergewählt. Zu Kassaprüfern wurden Elisabeth Peer und Walter Corona gewählt. Geehrt wurden Anton Schatz für 30jährige Mitgliedschaft, Barbara Auer für 25jährige Mitgliedschaft und Elisabeth Peer sowie Werner Berger für 20jährige Vereinszugehörigkeit.

Ende des Jahres 2011 konnten wir als Ausweich-Spielstätte den Stadl beim Kranebitter Hof in Innsbruck fixieren. Im April 2012 sollten dort Vorstellungen des Theatervereins Zirl aufgeführt werden. Unmittelbar vor Probenbeginn brannte jedoch der Stadl vollständig ab und so waren wir wieder „heimatlos“.
Doch Not macht erfinderisch und so konnten wir – dank dem Wohlwollen des Zirler Schaftzuchtvereines – im entsprechend adaptierten Schaferstadl in Zirl nach nur 15 Proben im Herbst 2012 die Komödie „Der Klub der Pantoffelhelden“ aufführen. Mit diesem Stück gingen wir sogar auf „Tournee“ und spielten zweimal im bestens besuchten Olympia-Kongress-Zentrum in Seefeld.

Das urige Ambiente des Schaferstadls kam bei unserem Publikum sehr gut an, weshalb die Vorstellungen in den Jahren 2013 („Amnesie für Fortgeschrittene“) und 2014 („Aber bitte mit Sahne“) bereits immer im Vorhinein mehr oder weniger ausverkauft waren.

Bei der Generalversammlung für das Vereinsjahr 2012 wurden Claudia Rist und Claudia Kirchebner für 25jährige Mitgliedschaft geehrt.

Unsere sehr beliebten und immer bestens organisierten Ausflüge sollen ein wenig „Entschädigung“ für alle aktiven Mitglieder sein, welche vor allem im Schaferstadl, wo doch ein erhöhter Arbeitsaufwand von Nöten ist, um einen Spielbetrieb zu ermöglichen, immer fleißig zum Gelingen der Aufführungen beitragen. So fuhren wir zB am 30.06. und 01.07.2012 ins schöne Elsass (Colmar, Dambach la Ville, Strassburg), im Jahr 2013 ging die Reise nach Niederösterreich in die schöne Weingegend rund um Krems, Langenlois, Melk.
Ein ganz besonders schöner und gelungener Ausflug war auch der im Jahr 2014, wo wir wieder einmal einen Abstecher in die Toskana machten (Montecatini Terme, Florenz, Lucca).
Im Juni 2015 bereisten wir für zwei Tage das malerische Städtchen Retz in Niederösterreich mit seinem beeindruckenden Weinkeller-System.

Der Bau des neuen Veranstaltungszentrums der Gemeinde Zirl, der auch unsere neue Spielstätte sein wird, schritt zügig und planmäßig voran und so war es Mitte September 2015 so weit und das neue „B4“ in der Zirler Bahnhofstraße wurde feierlich eröffnet. Die neuen, modernst gestalteten Räumlichkeiten – allen voran der große Veranstaltungssaal mit Bühne – versetzte wohl alle geladenen Gäste (Galadinner am 09.09.2015) sowie auch die Zirler Bevölkerung, für welche am 12. und 13.09.2015 die Türen geöffnet wurden, in Staunen!
Ab nächstem Jahr – passend zu unserem 60jährigen Vereinsjubiläum – wird der Theaterverein Zirl in seine neue „Bleibe“ einziehen bzw. sein festliches Jubiläumsprogramm mit Aufführungen dort auf die Bühne bringen.

Das 60jährige Vereinsjubiläum (1956 – 2016) sowie der Einzug in unsere neue Spielstätte „B 4“ waren Anlass genug, am Freitag, den 04.11.2016 eine Jubiläumsveranstaltung zu organisieren. Geladen waren neben unseren aktiven und fördernden Mitgliedern sowie unseren Ehrengästen auch alle ehemaligen Mitglieder. Besonders gefreut hat uns, dass dieser Einladung doch einige gefolgt sind, besonders erwähnenswert erscheint uns zB der Besuch von Augl Fini – sie ist das noch einzig lebende Gründungsmitglied. Nach einem beeindruckenden Film mit dem Titel „Rückblicke-Einblicke“ gestaltet von Markus Dertnig spielten unsere aktiven SchauspielerInnen zum ersten Mal auf der neuen Bühne. Dies war aufgrund der Größe der Bühne und auch aufgrund der technischen Anforderungen (es musste zum ersten Mal mit Headsets gespielt werden) eine besondere Herausforderung. Nach der Komödie „Termin bei Petrus“ von Bernd Kietzke – der übrigens auch gemeinsam mit seiner charmanten Begleitung unserer Einladung nachgekommen ist, gab es ein kulinarisches Vergnügen in Form eines kalten Buffets der Metzgerei FRITZ. Alles in allem war es ein sehr gelungener und unterhaltsamer Abend, an dem der „Theaterhoangart“ zwischen Jung und Alt im Vordergrund stand.

Am Samstag, den 05.11.2016 stand dann die offizielle Premiere auf dem Spielplan und besser hätte der Einzug des Theatervereins Zirl ins „B 4“ wohl nicht sein können:

Bei ausverkauftem Haus und bester Stimmung wurde die Komödie „Termin bei Petrus“ auf unserer neuen Bühne zum Besten gegeben. Den Besuchern hat das vielleicht doch etwas andere Stück offensichtlich gefallen, das moderne Ambiente des Saales bzw. des Hauses hat sein übriges dazugetan. Nach der Vorstellung wurde das fleißige Servicepersonal auf die Bühne gebeten und es durften sich alle Damen – auch die Schauspielerinnen – über einen Blumengruß freuen. Die Krönung des Abends war aber wohl, als der Autor Bernd Kietzke auf die Bühne trat und den Theaterverein Zirl damit überraschte, dass es sich nicht nur um die Premiere in Zirl handle, sondern überhaupt um die Welturaufführung seines Stückes! Das war uns allen nicht bekannt und die Überraschung war wirklich gelungen!

Am 4.3.2017 fand im „Gasthof Schwarzer Adler“ unsere alljährliche Generalversammlung statt. Heuer standen wieder Neuwahlen und einige Ehrungen auf der Tagesordnung.
Obmann Stellvertreterin Barbara Auer, Schriftführerin Melanie Baumgartner und Beirätin Elisabeth Berger legten nach langjähriger Ausschusstätigkeit ihre Ämter nieder. Der gesamte Theaterverein bedankt sich recht herzlich für ihre treue und zeitintensive Arbeit im Vorstand.
Neu gewählt wurden Massimo Profeta ( Obmann Stellvertreter), Maria Krase ( Schriftführerin) und Sabrina Schmid ( Beirätin). Die Neugewählten nehmen ihre Aufgabe gerne an und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Anschließend wurden folgende Mitglieder unserer Theaterfamilie für treue Vereinszugehörigkeit mit Urkunden und einem kleinen Geschenk geehrt:

  • Josef Schneider ( 50 jährige Mitgliedschaft)
  • Barbara Auer ( 30 jährige Mitgliedschaft)
  • Elisabeth Peer ( 25 jährige Mitgliedschaft)
  • Werner Berger ( 25 jährige Mitgliedschaft)
  • Stefan Kremser ( 15 jährige Mitgliedschaft)

Neben köstlichem Essen und einer gut gelungenen Power Point Präsentation durften wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Von 9.6- 11.6.2017 fand unser alljährlicher Ausflug statt, der uns nach Regensburg führte. Wie immer war es ein gelungener Ausflug bei welchem keine Wünsche offen blieben.

Am 3.11.17 hieß es bei der Premiere des Stückes „Die Silberhochzeit“ wieder „Vorhang auf“.
Die Mitwirkenden Spieler Claudia Rist, Werner Berger, Massimo Profeta, Daniela Parz, Carolin Tiefenbrunner, Stefan Kremser, Markus Maier, Barbara Auer sowie Christian Salinger ( Regie und Spielleiter) und Souffleusen ( Sabrina Schmid, Maria Krase), gaben wieder ihr Bestes und sorgten für erfolgreiche Aufführungen und für ein ausverkauftes B4. Auch im Servicebereich, heuer erstmalig unter der Leitung von Markus Dertnig, wurde Hand in Hand gearbeitet und unsere Besucher waren bestens versorgt.
Weiteres gilt es zu erwähnen, dass erstmalig am 12.11.17 eine Aufführung mit Frühschoppen statt fand. Dieser Tag wurde musikalisch umrahmt, und speziell für unsere Theaterfamilie fand dieser Tag bei einem geselligen Zusammensein, einen gemütlichen Ausklang.

Auch im Fasching am Unsinnigen Donnerstag 2018 stand Vereinszusammenhalt ganz groß im Vordergrund und einige Mitlieder wirkten bei der Organisation des Zirler Kinderfaschings im B4 fleißig mit.

Die Generalversammlung für das Vereinsjahr 2017 fand am 10.3.2018 im „Gasthof Schwarzer Adler“ statt. Neben den alljährlichen Tagesordnungspunkten wurde Karin Langert für 15jährige Mitgliedschaft geehrt. Es war wieder ein erfolgreicher und angenehmer Abend.

Der Ausflug von 22.6-24.6.2018 führte uns in die wunderschöne Toskana ins Piemont. An diesen 3 Tagen wurden wir kulinarisch sehr verwöhnt und durften die romantische Umgebung genießen und entdecken. Es war wie immer ein schöner, gelungener und von Massimo Profeta gut organisierter Ausflug.

Am 3. November 2018 hieß es wieder „Vorhang auf“ in unserer Spielstätte im B4! Gespielt wurde eine Komödie in 3 Akten „Eine haarige Angelegenheit“ unter der Regie unseres Obmannes Christian Salinger.
Unsere Schauspieler durften sich insgesamt bei 6 Aufführungen von ihrer „besten Seite“ zeigen. Besonders das Frühschoppen, welches heuer zum zweiten Mal statt fand, war ein voller Erfolg.
Mitwirkende in dieser Komödie:
Regie: Christian Salinger
Schauspieler: Werner Berger, Claudia Rist, Sabrina Shcmid, Markus Mair, Stefan Kremser, Carolin Tiefenbrunner, Markus Dertnig, Christian Salinger
Souffleuse: Margit Krase, Maria Krase
Maske: Maria Krase
Service unter der Leitung von Massimo Profeta
Durch die tollen Leistungen unserer Schauspieler und durch das „Zusammenhelfen“ der Mitglieder war unser Herbsstück wieder ein voller Erfolg! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Auch heuer war der Theaterverein gemeinsam mit der Marktgemeinde Zirl und der Faschinsgilde Zirl für das Gelingen des Kinderfaschings am Unsinnigen Donnerstag verantwortlich. Wir sind sehr glücklich, dass wir zusammen etwas so Großartiges für unsere Kinder schaffen können. Die Einnahmen von diesem Nachmittag kamen wieder einem gemeinnützigen Zirler Verein zugute.

Am 15.03.2019 fand im „Gasthof Schwarzer Adler“ unsere alljährliche Generalversammlung des Theatervereines Zirl statt. Es nahmen 30 Mitglieder, darunter 4 Ehrenmitglieder, an der Vollversammlung teil. Ein ganz besonderes Dankeschön galt unserer Vizebürgermeisterin Iris Zangerl- Walser, welche als Ehrengast in Vertretung für die Marktgemeinde Zirl anwesend war.
Unser Obmann Christian Salinger eröffnete um 19:30 Uhr die Jahreshauptversammlung, danach folgten die üblichen Tagesordnungspunkte: Totengedenken - Feststellung der Beschlussfähigkeit - Bericht der Schriftführerin (Maria Krase) - Bericht des Kassiers (Werner Berger) - Bericht des Obmannes/Spielleiter (Christian Salinger) - Allfälliges.
Ein freudiger Höhepunkt dieses Abends war die Ehrung von unserer Melanie Baumgartner. Sie ist seit 25 Jahren beim Theaterverein tätig, davon viele Jahre auch im Ausschuss als Schriftführerin, und steht immer noch allen mit Rat und Tat zur Seite. Der Obmann Christian Salinger und der Obmann Stellvertreter Massimo Profeta überreichten ihr eine Urkunde, Blumen und einen Gutschein als Dankeschön für die jahrelange Unterstützung. Auch Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser gratulierte recht herzlich.
Es war wieder ein gelungener Abend und ein nettes Beisammensein.

Heuer durften wir schon von 26.4.19 bis 28.4.19 unseren alljährlichen Ausflug genießen. Die Fahrt, welche etwas ungewohnt kurz ausfiel, führte uns nach Südtirol ins Ratschingstal. Auch diesmal ließen unsere Bustessen keine Wünsche offen und man konnte sich genüsslich die „Gaumenfreuden“ schmecken lassen.
Als wir um 10:00 im „4 Sterne Superior Wohlfühlpalast Alphotel Tyrol“ ankamen durften wir uns auf das gemütliche Ambiente einlassen und unsere Suiten beziehen.
Rasch wurde der große Wellnessbereich und die einladende Bar erkundet. Bei einem gemeinsamen Abendessen fand der erste Tag dann seinen Ausklang.
Am Samstag gab es die Möglichkeit mit dem Bus nach Sterzing zu fahren und dort nach Herzenslust shoppen zu gehen.
Abends fand neben einer Weinverkostung auch ein Gemeinschaftsabend statt mit einem spannenden Ratespiel das guten Anklang fand und die eingerosteten Gehirnzellen zum nachdenken brachte.
Am Sonntag durften wir noch den ganzen Tag die Vorzüge des Hotels nutzen und zum krönenden Abschluss machten wir noch Halt in der „Pizzeria Priska“.
Es war ein wunderbarer Ausflug und wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr.

Erstmalig hat der TVZ einen Kameradschaftsnachmittag für alle Mitglieder und deren Angehörige veranstaltet. Damit haben wir uns bei allen bedankt, die uns immer „Auf, vor und hinter der Bühne“ so fleißig unterstützt haben.

Am Samstag 21.09.19 haben wir uns alle beim Schießstand in der Zirler Schlossbachklamm getroffen. Die Mitglieder der Schützengilde bewirteten uns hervorragend und stellten auch die Standaufsicht um uns beim Schießen zu unterstützen. Das Buffet von der Metzgerei Fritz war wieder ein kulinarisches Vergnügen. Nach der spektakulären Preisverteilung, welche von unserem Ehrenmitglied Seppl mit vollem Körpereinsatz vollzogen wurde, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Es war ein wunderbarer Nachmittag und wir bedanken uns recht herzlich bei der Schützengilde Zirl und der Metzgerei Fritz sowie bei all unseren Mitgliedern mit ihren Familien.

Herbststück 2019 „Tratsch im Stiegenhaus“

Am 9.11.2019 hieß es wieder „Vorhang auf“ für unseren Theaterverein. Aufgeführt wurde das Stück „Tratsch im Stiegenhaus“, eine Komödie in 3 Akten von Jens Exler. Insgesamt durften unsere Schauspieler bei 6 Aufführungen ihre schauspielerischen Talente unter Beweis stellen.

Mitwirkende: Regie: Obmann Christian Salinger, Souffleuse: Karin Langert und Maria Krase, Maske: Maria Krase, Bühnenbild: alle gemeinsam.

Unsere Schauspieler: Susanne Thaler ( Maria Lindner- Witwe), Daniela Parz ( Viktoria Schindler- junge Dame), Markus Dertnig ( Egon Binder- Finanzberater i.R.), Markus Mair ( Martin Binder- Egons Neffe), Claudia Rist ( Rosa Wimmer- eine Tratschn), Massimo Profeta ( Meiringer Franz- Hausbesitzer), Maria Witting ( Frau Schindler- Geschäftsfrau)

Gemeinsam mit dem Serviceteam haben wir wieder unser „Bestes“ gegeben und können somit auf ein erfolgreiches Herbststück zurückblicken. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer die für das gute Gelingen mitveranwortlich sind. Außerdem bedanken wir uns bei den zahlreichen Besuchern und hoffen das ein oder andere Gesicht beim nächsten Stück wiederzusehen.

„Geh nicht fort, bleib im Ort“

Auch wir mussten uns an die aktuellen Gegebenheiten ( Covid 19) anpassen und unsere Jahreshauptversammlung sowie den alljährlichen Ausflug absagen.

Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben und darum planten wir am 25.07.20 einen ganzen Vereinstag mitten im Zirler Dorfgeschehen.

Wir starteten um 10:00 Uhr „im Hittl“ mit unserer Generalversammlung. Es freute uns ganz besonders, dass die Ehrengäste Bürgermeister Thomas Öfner sowie die Vizebürgermeisterin Iris Zangerl Walser dabei waren. Auch Neuwahlen standen wieder am Programm und der aktuelle Vorstand wurde erneut einstimmig gewählt. Besonders freuen durften sich Massimo Profeta- er wurde für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt und Barbara Auer- sie wurde nach 35jähriger Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem gratulierten wir unserem Vorstandsmitglied Sabrina Kirchmair zur Vermählung. Ein weiterer Höhepunkt dieses Vormittages war die Checkübergabe von 1.283,18 Euro an den „Robin Hood Club“. Im Anschluss zur Vollversammlung durften wir uns bei einem Brunch verwöhnen lassen. Der Hüttlchef Kurt hat wirklich an alles gedacht und es blieben keine Wünsche offen.

Gegen 14:00 Uhr ging es dann los mit unserem Ausflug. Der gesamte Verein kehrte noch bei „Rainers Bar“ein bevor wir unsere Geschicklichkeit beim Zirler Minigolfplatz unter Beweis stellen durften.

Den perfekten Abschluss für unseren „Theatertag“ bot uns dann das Schwimmbadbistro I´ll Profeta. Dort konnten wir bei kulinarischen Köstlichkeiten und stimmungsvoller Musik den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Zirl klaubt auf 2021

Mit einer coronabedingt kleineren Mannschaft, von vier Vorstandmitgliedern - Christian Salinger, Massimo Profeta, Werner Berger und Maria Krase wurde Mitte März in Zirl aufgeräumt.

Der Zirler Dorfputz ist alljährlicher, fixer Bestandteil in unserem Verein.

Mit Abstand und großem Engagement wurde dieser auch heuer sehr gewissenhaft von uns erledigt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt „Zirl klaubt auf“

Theatertag am 26.6.21

Auch heuer mussten wir coronabedingt auf ein gemeinsames Theaterwochenende, im Sinne eines dreitägigen Ausfluges, verzichten.

Jedoch war der Theatertag im vorherigen Jahr ein so großer Erfolg, dass wir uns beschlossen haben, diesen zu wiederholen.

Das Programm für den Vereinstag 2021:

  • 10:00 Uhr Brunch in Rainer Bar mit anschließender Jahreshauptversammlung,
  • Gruppenlosung für das Asphaltschießen um 13:30 Uhr am Zirler Sportplatz
  • 18:00 Uhr „Pizzaschlacht“ mit musikalischer Umrahmung im Zirler Schwimmbad;

Es war für uns alle wieder eine große Freude den Tag gemeinsam mit der Theaterfamilie zu verbringen.

Herbststück 2021 „Wir schenken uns nix“

Die weihnachtliche Komödie in 3 Akten wurde 3 Monate einstudiert und konnte wegen der verschärften Coronaregeln leider nur einmal aufgeführt werden.
Die Premiere fand am 6.11.21 um 20:00 Uhr statt und war ein voller Erfolg.

Mit dabei waren:

  • Regisseur: Massimo Profeta
  • Schauspieler: Elisabeth Berger, Claudia Rist, Carolin Tiefenbrunner, Daniela Parz, Patricia Riedl, Markus Dertnig, Markus Mair, Christian Salinger;
  • Souffleuse: Andrea Mladec
  • Maske: Maria Krase

Es war ein kurzes Vergnügen, aber wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und sind uns sicher, dass wir im Herbst 2022 wieder unser Publikum zum Lachen bringen.

Nachwuchs im Verein

Der Theaterverein Zirl freut sich über Nachwuchs im Verein.

Wir gratulieren unserer Sabrina recht herzlich zur Geburt ihrer Tochter Hanna.

Und ein paar Monate später kam die Tochter von Maria Witting zur Welt, auch zu deiner Hermine gratulieren wir recht herlich.

Es gab natürlich Geschenke von seite des Vorstandes.

Auf den Spuren der heiligen 3 Könige

Eine besondere Idee hatten heuer im Jänner unsere 4 Mitglieder Christian Salinger, Massimo Profeta, Matthias Nocker und Stefan Kremser.

Sie nahmen an der Sternsingeraktion 2022 teil und sammelten Spenden für Menschen in Not.
Vielen Dank für diese tolle Idee und euer Engagement.

Hansjörg Kapferer verstorben

Am 22.03.2022 ist unser Ehrenmitglied Hansjörg Kapferer verstorben. Er war Mitglied seit 1968 und Ehrenmitglied seit 1999.
Begrenzt ist das Leben, doch unendlich ist die Erinnerung
Wir werden dir immer ein ehrendes Andenken bewahren!!

Jahreshauptversammlung 5.3.2022

Heuer fand erstmals die Generalversammlung im Schützenheim Zirl statt. Elisabeth Peer und unsere Vorstandsmitglieder Werner Berger und Stefan Kremser wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Nach der JHV durften wir uns das köstliche Buffet vom "Biandl" schmecken lassen.
Anschließend konnten unsere Mitglieder ihr " Schießtalent " unter Beweis stellen.
Es war ein gelungener Abend

Wir halten Zirl sauber

Am 21.4.22 war es wieder soweit! Wir unterstützen natürliche alle Jahre den Zirler Dorfputz und waren auch dieses Jahr mit viel Engagement und Spaß dabei. Sogar unsere jüngsten Mitglieder haben uns tatkräftig unterstützt.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr

Theaterausflug 2022 Steiermark

on 10.6.22- 12.6.22 war es endlich wieder soweit. Die Theaterfamilie machte sich auf den Weg nach Semriach ins Hotel Schöcklblick. Nach mehrstündiger Busfahrt durften wir am Nachmittag im Hotel unsere Seele baumeln lassen. Am Abend fuhren wir dann ins Alm Gasthaus Steinböcker wo wir mit köstlichen Speisen und traditioneller, steirischer Musik verwöhnt wurden.

Am 2ten Tag ging es auf zur Hochlantscher Höhe wo wir die Landschaft genießen durften.

Nach einem kurzen Besuch in der bekannten Latschenhütte ging es abends ins Weingut Seidl wo wir einen schönen Abend verbrachten.

Am Sonntag erkundeten wir die Landeshauptstadt. Dort durften wir den Uhrturm besichtigen und mit der Rutsche wieder ins Tal düsen.

Wie immer, waren es 4 unvergessliche Tage mit unserem Verein. Vielen herzlichen Dank an alle die dabei waren und einen speziellen Dank an Massimo für die Organisation


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