Eindrücke von Prozessionen

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Zirl

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Begegnungszone im Zentrum von Zirl

Mit September 2015 wurde im Zentrum von Zirl, im Bereich des Veranstaltungszentrums B4 die Verkehrsregelung einer Begegnungszone eingeführt.
Grundsätze einer Begegnungszone sind u.a. die Voraussetzung, dass in diesem Bereich eine Geschwindigkeit von 20 km/h nicht überschritten werden darf, dass dadurch aber alle Verkehrsteilnehmer vollkommen gleichgestellt sind. Es gibt keine Gehsteige, keine Zebrastreifen, keine definitiv getrennten Räume für Fußgänger und Kraftfahrer. Es handelt sich um eine Zone, die gleichberechtigt von jedermann benützt werden darf, keiner darf den anderen behindern und selbstverständlich auch nicht gefährden.

Foto: MG Zirl

Die Einführung dieser Begegnungszone ist in der unmittelbaren Anrainerschaft allerdings nicht ausschließlich positiv aufgenommen worden, im Gegenteil. Die Umstellung auf dieses vollkommen neue Konzept war nicht einfach, nach wie vor bestehen nicht nur Pro- sondern auch sehr viele Contra-Argumente. Um die divergierenden Standpunkte anzusprechen, Vorurteile auszuräumen und gegebenenfalls auch andere Lösungsansätze zu finden, fand am 06.07.2016 eine öffentliche Podiumsdiskussion statt, der sich Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen stellten und zu der alle Anrainer persönlich eingeladen waren. Verkehrsplaner DI Rauch stand beratend zur Seite.

Die von der Bevölkerung hauptsächlich vorgebrachten Einwände betrafen die Verkehrssicherheit. Durch die fehlenden Gehsteige und Zebrastreifen sei die Sicherheit der Kinder am dort verlaufenden Schulweg massiv beeinträchtigt. Auch haben Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeitsüberschreitungen massiv zugenommen. Die angestrebte Koexistenz aller Verkehrsteilnehmer sei bis heute nicht zustande gekommen.

Foto: MG Zirl

Die Kritikpunkte und Anregungen wurden von Politik und Verkehrsplaner durchwegs positiv aufgenommen. Änderungen in Richtungen Einbahnen und Tonnenbeschränkungen, strengere Kontrollen sowie Forcierung von Rad- und Fußverkehr scheinen machbar und werden baldmöglichst ins Auge gefasst. Eine generelle Konzeptüberarbeitung im zuständigen Ausschuss mit Verkehrs- und Raumplaner wird folgen.


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