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1703 „Bayerischer Rummel“.

Auch die Zirler Schützen waren in den Kämpfen eingebunden.

Vor 300 Jahren, 1703 stürmten bayrische Truppen unter Kurfürst Max II. Emanuel Tirol um das Land Bayern einzuverleiben und um sich mit den Franzosen in Oberitalien zu vereinen. 10.000 bayrische Soldaten kämpften sich von Rosenheim kommend nach Innsbruck durch. Im Unterinntal wurden die meisten Orte ein Raub der Flammen. Am 2. Juli 1703 schlug Max Emanuel mit seinen Truppen ein Lager in Mühlau auf.

Doch der Tiroler Landsturm gab nicht auf. Es kam zu schlachten am Brenner, bei Trient und auch bei Zirl, wo Graf Arco erschossen wurde. Vor 300 Jahren am Annatag den 26. Juli 1703, gab der bayrische Kurfürst auf Grund des massiven Widerstandes auf und zog sich mit den übrig gebliebenen Soldaten über Seefeld nach Bayern zurück. Dieser Krieg, der mit einem historischen Sieg für die Tiroler endete ging als „Bayerischer Rummel“ in die Geschichte ein.

Zum Gedenken wurde von den Zirler Schützen bei der Zirler Schützenschance eine Gedenktafel angebracht und am 26. Juli 2003 eine feierlicher Gottesdienst abgehalten.

Weiterführende Verweise:

Datum: 27.07.2003

Autor: zirl.at Redaktion - Rückmeldung zum Artikel