Geschichte

Die Geschichte der Magdeburger Hütte und der Martinsbergalm reicht weit zurück. Ursprünglich waren im Gebiet der heutigen Magdeburgerhütte Bergmähder. Bergmähder sind Waldlichtungen die zur Futtergewinnung genutzt wurden und werden. Im Gebiet der Gemeinde Zirl gab es früher drei Mähder die unter dem Namen "Zirler Mähder" zusammengefasst wurden: Mähder am Bruntl, Ameisenmähder (Thomasegg) und die Mähder am Martinsberg. Die Mähder am Martinsberg wurden vom Postmeister Niederkircher aufgekauft und als Alpe genutzt.

Martinsbergalm als Jagdgebiet
Blick auf den Großen Solstein Von Postmeister Niederkircher kaufte der Unternehmer Robert Nissl das gesamte Anwesen für sein Jagdgebiet. Damals bestand eine Jagdhütte die den Namen "Solsteinhütte" trug.

Der Alpenverein und die Martinsbergalm
Blick auf das Kirchbergköpfl Von Robert Nissl kaufte der Deutsche Alpenverein, Sektion Magdeburg die Alm mit dem Jagdhaus, welches nun Neue Magdeburger Hütte genannt wurde. Vom Deutschen Alpenverein übernahm die Sektion Geltendorf das Gebiet.

Ausbau in den letzten Jahren
Blick auf das Kamindl Seit Mitte der 80er wurde die Magdeburgerhütte ausgebaut und saniert. Neben der Erweiterung wurde auch die Wasserversorgung durch den Bau eines Hochbehälters gesichert. Zum Schutz der Umwelt wurde auch eine vollbilogische Kläranlage und eine Photovoltaikanlage installiert.